Judo

Erst Sensei, dann Siegerpodest: Ein starkes Judo-Wochenende für die SG Blau-Weiss Schneidhain

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Am 25. September 2026 kamen 20 Judoka des Heimvereins und befreundeter Vereine in die Heinrich-Dorn-Halle, um mit dem japanischen Judomeister Naokuni Kuwagata (4. Dan) zu trainieren.

 

Eingeladen hatte ihn Judotrainer Matthias Birk (6. Dan). Die beiden sind befreundet, seit sie sich 1997 bei einem Vergleichskampf zwischen einer hessischen Auswahl und Studenten der Universität Tokio kennengelernt haben. Bei einem gemeinsamen Training im Kodokan, dem Geburtsort des Judo, kam die Idee auf, Kuwagata nach Deutschland zu holen. Daraus ist eine Tradition geworden: Der Meister war nun bereits zum 4-ten Mal bei einem hessischen Verein zu Gast.

Kuwagata ist Schüler des Olympiasiegers Isao Okano und steht für japanisches Judo mit Präzision und Achtsamkeit. In der Trainingseinheit für Anfänger bis Dan-Träger ging es vor allem um das richtige „Fühlen“ des Gegners, also darum, mit Leichtigkeit und Kontrolle statt mit Kraft zu arbeiten.

Nur zwei Tage später war die Judoabteilung wieder gefordert, diesmal mit ihrem Nachwuchs. Beim Little Lions Cup des TV Wehen am 27. September kämpften über 200 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Alle acht Judoka der SG Blau-Weiss Schneidhain kamen aufs Treppchen und erhielten einen Pokal. Die Brüder Carl und Teo Droste belegten jeweils Platz 1 in ihrer Gewichtsklasse. Platz 2 erkämpften Victoria Römer, Leonie Grabarczyk, Ludwig-Melchior Becker und Duarte Jesus. Theresa Maschke und Benjamin Freire Finzen wurden Dritte. 

Das war ein starkes Judo-Wochenende für die SG Blau-Weiss Schneidhain."

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